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Wettkampfgruppe Lehnheim
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Von 1978 bis 2013 nahm unsere Wehr stetig an nationalen und internationalen Wettkämpfen bzw. Bewerben teil.
Mehr oder weniger mit Erfolg.
 
In 2014 konnten wir leider keine Gruppe mehr bilden.
Unsere beiden Gruppen starteten unter der Bewerbsklasse A (männlich) oder in der Klasse B (männlich, mit Alterspunkten; wobei
die neun Personen ein Gesamtalter von mind.  270 Jahren haben müssen).
Eine Wettkampfgruppe besteht aus neun Personen: Gruppenführer
Melder, Maschinist und dem Angriffs- , Wasser- und Schlauchtrupp.
Genauere Infos finden Sie hier:
Unsere Wettkampfgruppen
Seit 27 Jahren Wettkampfteilnahme
Traditioneller Feuerwehrleistungsbewerb nach CTIF
Die Feuerwehr-Olympiade
Der Löschangriff (A-Teil des Bewerbes)
Der Staffellauf mit Hindernissen (B-Teil des Bewerbes)
Unsere Wettkampfgruppen:
 

die damalige Gruppe A in den 90´ern

 
 

Gruppe B, welche heute fast in der gleichen Gruppierung startet

 
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27 Jahre Wettkampfgruppe Lehnheim
Bereits 1977 kam der Wunsch eine Wettkampfgruppe aufzubauen. Die
wesentliche Starthilfe erhielten wir damals durch unseren ehemaligen
Feuerwehrkameraden Rudi Hassinger, welcher mit der Feuerwehr Lardenbach
bereits über Wettkampferfahrung verfügte. Nach einem Jahr der Übung
wurde unsere Wehr 1978 anlässlich des 80jährigen Bestehens der Feuerwehr 
Lanersbach in Tirol zu einem Freundschaftsbesuch eingeladen. Zu diesem  
Jubiläum fand ein Vergleichswettkampf zwischen den Wettkampfgruppen der 
Feuerwehren Lehnheim und Lanersbach statt. Dieser erste Wettkampf brachte
auch unseren ersten Erfolg – der Ansporn für weitere Wettkampfteilnahmen.
Seit dieser Zeit nimmt diese Wettkampfgruppe regelmäßig an Wettkämpfen und
Bewerben im In- und Ausland teil. 
Im Jahre 1988 feierte die Wettkampfgruppe in 10jähriges Bestehen und richtete
in Lehnheim erstmals einen Pokalwettkampf aus. Weitere folgten 1991, 1997 
und 2001 zum 50jährigen Bestehen unserer Wehr. 
Seit 1979 hat die Gruppe an allen Landesausscheidungen in Hessen  
teilgenommen. 15 mal war die Gruppe in Österreich und hat an
Landesleistungsbewerben teilgenommen und die Feuerwehrleistungsabzeichen 
in Bronze und Silber erworben. Bei der Bundesausscheidung im Jahr 1980 
erreichte die Gruppe den 8. Platz, 1984 in Holzminden Platz 32. 2003 hat die 
Gruppe in Ulm das Bundesleistungsabzeichen in Silber erworben. 
In den letzten Jahren starteten unsere „Wettkampf-Gründer“    unter der  
Kategorie B (mit Alterspunkten), das heißt hier muss jedes Gruppenmitglied
mindestens 30 Jahre alt sein. Hier erreichte sie hervorragende Platzierungen in
den vorderen Rängen. Besonders hervorzuheben sind die Qualifikationen für 
die Bundesentscheide 1992 in Olpe und 2000 in Augsburg, wobei in Augsburg 
nur kleine Fehler die Teilnahme an der Olympiade in Finnland verhinderten. 
Folgende Kameraden sind schon von Anfang an aktiv dabei:
Thomas Kober, Siegfried Howe, Gottfried Lemke, Wolfgang Hessler und
Werner Kühn. 
Die Begeisterung der Wettkampfgruppe war auch mit ausschlaggebend für die
Gründung der Jugendfeuerwehr und dient auch heute noch das Bindeglied 
zwischen Jugendfeuerwehr und dem aktiven Feuerwehrdienst. Durch viele 
Wettkämpfe im In- und Ausland gewann man viele gleich gesinnte Freunde.
Bei der Landesausscheidung 2003 in Bruchköbel für die  „Internationalen 
Feuerwehrwettkämpfe“   wurde die Gruppe Hessenmeister und konnte sich für 
die im 2004 in Halle/Saale stattfindenden Deutschen Meisterschaften 
qualifizieren. Bei den Deutschen Meisterschaften am 16. Juli 2004 in Halle/Saale 
wurde die Gruppe mit der Zeit von 39,8 Sekunden Zweiter und somit 
„Deutscher Vizemeister“. Mit dieser Leistung hat sich die Gruppe erstmals für die damals im
Jahr 2005 in Kroatien stattfindende Feuerwehrolympiade qualifiziert.
Und die Gruppe erreichte Olympia-Gold in Varazdin! Ein Erfolg, der groß gefeiert wurde.
In den darauf folgenden Ausscheidungsbewerben konnte sich die Gruppe abermals in der B-Wertung mit Alterspunkten durchsetzen und
konnte 2009 zum Zweiten Mal während der Feuerwehr-Olympiade in Ostrava/Tschechien GOLD-Status erreichen.

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Der traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerb:
Seit 1961 veranstaltet  der Internationale Feuerwehrverband (CTIF) als ständige
Einrichtung  Internationale Wettbewerbe (früher genannt Wettkämpfe) für Freiwillige
Feuerwehren und Berufsfeuerwehren. Diese bestehen aus Feuerwehrwettbewerben,
Feuerwehrsportwettbewerben und Jugendfeuerwehrbewerben.  Diese
Veranstaltungen werden zur Steigerung des Ausbildungsstandes  und der
körperlichen Ertüchtigung der Einsatzkräfte durchgeführt. Neben dem sportlichen
Ergeiz und Erfolg steht der kameradschaftliche Kontakt der Teilnehmer im
Vordergrund.
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Die bisherigen Internationalen Veranstaltungen (neuerdings auch
Feuerwehrolympiade genannt) fanden in folgenden Städten/Nationen statt:
1961 Bad Godesberg Bundesrepublik Deutschland
1963 Mühlhausen Frankreich
1966 Karlovac Jugoslawien
1969 Krems Österreich
1973 Brünn CSSR
1977 Trient Italien
1981 Böblingen Bundesrepublik Deutschland
1985 Vöklabruck Österreich
1989 Warschau Polen
1993 Berlin Deutschland
1997 Herning Dänemark
2001 Kuopio Finnland
2005 Varazdin – Kroatien                                   -  WIR waren dabei - GOLD für Lehnheim
2009 Ostrava - Tschechien                                -  WIR waren dabei - GOLD für Lehnheim
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Bei der Olympiade in Finnland nahmen 29 überwiegend europäische Nationen teil.
Insgesamt gingen 2800 aktive Feuerwehrleute an den Start  und ebenso viele
offizielle Vertreter aus den einzelnen Feuerwehrverbänden, darüber hinaus
waren ca. 300 Wettkampfrichter tätig.  Die nächste Veranstaltung dieser Art findet in
der Zeit vom 17. bis zum 24. Juli 2005 in Varazdin/Kroatien statt.
Die Ausschreibung für den Wettbewerb wurde vom Internationalen Feuerwehrverband
 (CTIF) im Jahre 2002 überarbeitet und als einheitliche Ausschreibung für den
Internationalen Vergleich auf sportlicher Ebene herausgegeben.   
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Eröffnung Kuopio 2001  
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Die aus jeweils neun Mitgliedern bestehenden Gruppen müssen zwei
Disziplinen absolvieren, den Löschangriff und den Staffellauf.
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Der Löschangriff
Zunächst wird ein trockener Löschangriff aufgebaut. Dabei gilt es so
schnell wie möglich symbolisch eine Wasserversorgung aus einem
offenen Gewässer (Fluss oder See) mit 4 Saugschläuchen
herzustellen. Diese werden zusätzlich mit Leinen gesichert und an
eine Motorspritze angekuppelt.  Des Weiteren wird eine
Versorgungsleitung von 40 Metern (2B-Schläuche) verlegt. Über
einen Verteiler  werden zwei separate „Angriffsleitungen“ mit
jeweils 30 Metern C-Schlauch verlegt. Die Übung gilt als
beendet, wenn alle Mitglieder der Gruppe Ihre Tätigkeit beendet,
und Ihre Endaufstellung eingenommen haben.
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Start Löschangriff
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Entscheidend für die Bewertung ist die Schnelligkeit und die korrekte Einhaltung  der
Ausschreibung. Werden durch die vier Bewerter während der Übung Abweichungen
festgestellt, werden Strafpunkte vergeben. Diese werden zu der benötigten Zeit für
den Löschangriff hinzugezählt.
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.Kuppeln der Saugleitung durch Wassertrupp und Schlauchtrupp
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Leinen anlegen
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Der Staffellauf  
An dem anschließenden Staffellauf müssen dann nur noch acht Gruppenmitglieder
antreten und jeweils 50 Meter bewältigen. Statt einem Staffelholz wird ein Strahlrohr
verwendet. Die jeweiligen Wechsel müssen in einem markierten Bereich von 10m
getätigt werden. Drei der Läufer müssen verschiedene Hindernisse überwinden. Der
3.Läufer überläuft einen 6m langen Schwebebalken, der 60cm hoch aufgestellt ist.
 
 
Hindernis Holzwand 1,5m hoch
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Der 7. Läufer hat eine 1,5m hohe Holzwand zu überwinden und der Schlussläufer
muss ein 8 m langes Kunststoffrohr mit ca. 75cm Innendurchmesser durchspringen.
Ein wiederholter Frühstart und mögliche Wechselfehler werden auch 
hier als Fehlerpunkte zu der benötigten Zeit hinzu addiert.
 
Hindernis Rohr 75cm Durchmesser, 8m lang  
 
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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 03.01.16