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Tipps und Informationen zu folgenden Themen:

- Der Notruf  

- Rauch- und Brandmelder
- Informationen zu Feuerlöschern
- Löschtaktik bei Feuerlöschern      
- Fluchtzeit? keine 4 Minuten bei Brand !
- Was Sie beachten müssen, wenn es gebrannt hat

- Kinder im Auto richtig sichern !

- im Straßenverkehr Feuerwehr nicht behindern
- Warum kommt die Feuerwehr gleich mit drei Fahrzeugen
- Vorsicht beim Verbrennen pflanzlicher Abfälle - Nutzfeuer müssen angemeldet werden
- Sturm und Regen: Treffen Sie rechtzeitig Vorsorge
- Skyballons, Himmelslaternen und Co - Laternen außer Kontrolle
- Sicherheit beim Grillen (http://www.kaufda.de/brandschutz)
- Ratgeber zum Thema Brandschutz (http://www.kaufda.de/brandschutz)
- Download der Rettungskarte für Deinen Pkw (Motor-Talk.de)
- Ratgeber für Wasserschäden (Schadenengel.de)

- Besondere Gefahren bei Photovoltaikanlagen (Informationen des Branchenportals solaranlage-eu)

- Feuerfakten - Wissenschaft und Praxis, Kultur und Geschichte - Fakten rund ums Feuer
- Baulicher Brandschutz - Ratgeber
Der Notruf - 112
Jedem Menschen kann es passieren, dass er einen Notruf absetzen muss.
Daher ist es wichtig zu wissen, dass man den Mitarbeitern in der Einsatzzentrale genaue Informationen über den Unfall mitteilen muss.
Nachfolgend zur Hilfe ein paar Leitwörter und was damit gemeint ist:

1. WAS ist passiert

eine Person ist von der Leiter gefallen - es gab einen Vekehrsunfall -

eine Person ist zusammengebrochen - die Wohnung brennt

.2. WO ist es passiert

  Stadt / Stadtteil / Ort / Ortsteil / Strasse / Hausnummer

3. WIE viele Verletzte

  Teilen Sie möglichst genau mit, wie viele Personen verletzt wurden bzw. sind.

4. WELCHE Art von Verletzungen

Wenn möglich nennen Sie die Art der Verletzungen

5. WER meldet den Notruf

Nennen Sie Ihren Namen und ggf. Ihre Telefonnummer

Das Gespräch beendet der Mitarbeiter in der Zentrale -Legen sie nicht einfach auf 

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Schnelle Retter:          Brand- oder Rauchmelder können Leben retten

Alle drei Minuten brennt es in Deutschland! Sachschäden über mehrere Milliarden Euro!

Jährlich über 200.000 mal rücken die Feuerwehren Deutschlands zu Bränden aus!

Hierbei sterben etwa 400-600 Menschen in den Flammen!

Doch was viele nicht wissen: die Opfer verbrennen nicht, sondern sterben an Rauchvergiftung. Fehlender vorbeugender Brandschutz ist häufig die Ursache für katastrophale

Brandausmaße. Rauchmelder sind verhältnismäßig billig. Sie sind leicht zu montieren. Sie können mit Batteriebetrieb mehrere Jahre in Funktion bleiben.

Batterieprüfung durch Testsignal und optische Anzeige über Funktionsfähigkeit geben zusätzlich Sicherheit.

Nach VdS Montage nur möglich, wenn eine Batterie eingelegt wurde. Durch Kombination verschiedener Sensoren und einer Mikroprozessorsteuerung

kommt es kaum noch zu Fehl- oder Täuschungsalarmen. Rauchmelder sollten zentral in jedem Stockwerk, bzw. noch besser in jedem Zimmer (außer Küche/Bad)

montiert werden.

Gerade in Kinderzimmern ist diese Art der Warneinrichtungen empfohlen. Allgemein sollte die Montage an der Decke in geeigneter Höhe erfolgen.

 

Montageanleitungen sind unbedingt zu beachten (Abstand zu Wänden, Schrägen, etc.) Statistisch sind die Einsatzzahlen der Feuerwehren in der Zeit von 18:00 bis 23:00

Uhr am höchsten. Neben Bränden in Keller, Dachbereich oder Treppe sind Wohnungsbrände am Häufigsten. Die überwiegende Anzahl der Experten schätzt die Wirkung

eines Rauchmelders im privaten Bereich als positiv ein. Der beste vorbeugende Brandschutz im häuslichen Bereich ist die Installierung eines oder mehrerer Brand-

bzw. Rauchmelder an geeigneter Stelle in der Wohnung. Die Kosten liegen über die Betriebsdauer gesehen bei ein paar Pfennigen pro Monat und dies bietet den erforderlichen

Schutz, sowie die mögliche Früherkennung.

 

Der Mindestschutz ist in Hessen laut Gesetz bei Altbauten nachzurüsten bis 31.12.2014 ! - SEIT 2015 SIND RAUCHWARNMELDER PFLICHT IN HESSEN

 .(Auszug aus UB 9/99)

Falls sie weitere Fragen zu Rauchmeldern haben - bitte Email an:  
Webmaster@Feuerwehr-Lehnheim.de             
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Informationen zu Feuerlöschern
- a)   Wo und Wer muss einen Feuerlöscher vorhalten

- b)   Benutzungshinweise für Feuerlöscher

- c)   Wartung eines Feuerlöschers

 

a)     Wo und Wer muss einen Feuerlöscher vorhalten?

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Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung

Feuerungsverordnung (FeuVO) vom 21. Juni 1977 (GVBI. Nr. 16/1977 S. 293).

FeuVO § 17 Heizöllagerung in Gebäuden außerhalb von Heizöl-Lagerräumen.

Bei Lagerung von Heizöl von mehr als 620 Liter je Gebäude außerhalb von Wohnungen

müssen in der Nähe der Lagerbehälter für die Brandklassen

       - A   (feste Stoffe),
       - B   (flüssige, flüssigwerdende Stoffe)        und
       - C   (gasförmige Stoffe)

geeignete Feuerlöscher mit mindestens 6 kg Löschmittelinhalt in ausreichender Zahl griffbereit vorhanden sein.

hierzu:

Erlass des HMdI (Hess. Ministerium des Innern) vom 13. Okt. 1978
(StAnz. Nr. 45/1978; S. 2198):
- Ausführungsanweisung zur Feuerungsverordnung (AA FeuVO).
  Abschnitt 12: § 12 – Allgemeine Anforderungen an Heizräume
Die nach Abs. 8 in der Nähe des Heizraumes geforderten Feuerlöscher sollen in der Nähe des Zugangs oder der Zugänge griffbereit angebracht sein.
Bei Heizräumen mit Feuerstätten mit einer Gesamtnennwärmeleistung bis 350 kW ist

im Sinne von Abs. 8   mindestens ein Feuerlöscher mit mindestens 6 kg Löschmittelinhalt (PG 6) ausreichend.

Bei Heizräumen mit Feuerstätten mit einer Gesamtnennwärmeleistung von mehr als 350 kW müssen

je Zugang mindestens zwei Feuerlöscher mit mindestens je 6 kg

Löschmittelinhalt (PG 6) oder je Zugang mindestens ein Feuerlöscher mit 12 kg

Löschmittelinhalt (PG 12) vorhanden sein.

 Einzelheiten sind im Benehmend mit der zuständigen Dienststelle für Brandschutz festzulegen.

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b)     Benutzungshinweise für Feuerlöscher

..

 Die Wirksamkeit eines Feuerlöschers ist entscheidend von seiner Handhabung abhängig. Zur Bedienung sind die einschlägigen Anweisungen auf den Löschern zu

unbedingt zu beachten. (ein Vertrautmachen in Ruhe - vor dem Ernstfall - ist sinnvoll...)
 

 

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Fluchtzeit falsch eingeschätzt
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen bei einem Brand selbst in grossen Gebäuden weniger als drei Minuten Zeit bleibt, um bei ausreichenden
Sicht- und Atembedingungen zu fliehen. Dann wird der giftige Brandrauch zur tödlichen Falle. Die Gefahr des Rauches wird deutlich unterschätzt!
62 Prozent von 200 Befragten sind der Meinung mehr als vier Minuten Zeit zu haben, um ein brennendes Gebäude verlassen zu können. Immer noch ein Drittel geht von
mind. sechs Minuten Fluchtzeit aus, 12 Prozent rechnen sogar mit zehn und mehr Minuten. Doch innerhalb von weniger als drei Minuten sinkt durch den entstehenden Rauch
 die Sichtweite so weit ab, dass Personen die Orientierung verlieren und sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen können. Erschwerend kommt die hohe Kohlenmonoxid-
Konzentration hinzu. Diese steigt im Laufe des Brandes sprunghaft an und führt von Kopfschmerzen über zunehmende Vergiftungen und Bewusstlosigkeit bis zum Tod.
Die wichtigsten Ergebnisse der Meinungsumfrage lassen sich auch unter www.feuer-und-rauch.de abfragen.
Weitere Informationen gibt es auch beim FVLR Fachverband: www.fvlr.de

(Auszug aus FLORIAN HESSEN 2/2000)

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Was Sie beachten müssen, wenn es gebrannt hat

Es hat gebrannt! Was ist zu tun? - Tipps für Betroffene

Bei Ihnen hat es gebrannt.  -  Die Feuerwehr hat gelöscht.
Was haben Sie als Betroffene zu beachten und zu veranlassen?
Mit dieser Information möchten wir, Ihre Feuerwehr, Ihnen in dieser besonderen Situation helfen.
Allgemeine Informationen zur Freisetzung von Schadstoffen:
Grundsätzlich entstehen bei jedem Brand Schadstoffe.
Die meisten Schadstoffe sind gasförmig und können durch ausreichende Lüftungsmaßnahmen entfernt werden. Einige Schadstoffe sind jedoch an Rußpartikel gebunden
und haben sich mit dem Ruß auf  Einrichtungsgegenständen, Nahrungsmitteln, Spielzeug etc. abgelagert. Diese Schadstoffe können für Sie dann gefährlich
werden, wenn sie mit dem Ruß in Ihren Körper gelangen. (Einatmen von Rußpartikeln, Verschlucken von Rußpartikeln bei der Nahrungsaufnahme
usw.). In abgekühlten Zustand sind Schadstoffe und Ruß nicht mehr freischwebend in der Raumluft vorhanden.
Deshalb sind erfahrungsgemäß diese gebundenen,brandbedingten Schadstoffe nur dort nachweisbar, wo auch abgelagerte Brandverschmutzungen (Ruß) sichtbar sind.
War Ihre Wohnung nicht vom Feuer betroffen, nur leicht verraucht und sind keine Rußteilchen wahrzunehmen, können Sie sich dort nach sorgfältiger Durchlüftung wieder aufhalten

War Ihre Wohnung durch Feuer, Ruß oder starker Verrauchung betroffen, sollten Sie unbedingt nachfolgende 11 Tipps beachten:

01)  Bleiben Sie mit Ihrer Familie zusammen und lassen Sie Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt!
02)  Wenn Sie oder ein Familienmitglied nach dem Brand ein Unwohlsein verspüren, suchen Sie einen Arzt auf!
03)  Betreten Sie die vom Brand betroffenen Räume erst, wenn sie erkaltet und durchlüftet sind. Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit der Polizei oder der Feuerwehr 
       bevor Sie in die Wohnung gehen!

04)  Halten Sie sich zunächst nur so lange wie unbedingt erforderlich in den betroffenen Räumen auf und vermeiden Sie eine Verschleppung von Ruß, Asche oder Brandrückständen

       in saubere Bereiche!   

05)  Ist Ihre Wohnung stark durch den Brand, Ruß oder Rauch beeinträchtigt, oder fühlen Sie sich nach dem Schadensereignis in Ihrer Wohnung unsicher, sollten Sie sich für die

       kommende  Nacht nach Möglichkeit eine Unterkunft bei Verwandten oder Freunden suchen!

Sollten sich bei der Suche nach einer Unterkunft Probleme ergeben, so wenden Sie sich bitte an uns, wir vermitteln Ihnen Hilfe!
06)  Benötigen Sie Kleidung, Gegenstände oder Kinderspielzeug aus der Wohnung, sofern diese Sachen nicht mit Ruß behaftet sein. Unbedingt benötigte Dinge sollten vor Gebrauch
       so gründlich gereinigt werden, dass keine Rußspuren mehr sichtbar sind!
07)  Nahrungsmittel, die nicht in verschlossen Behältnissen aufbewahrt wurden oder die mit Rauch oder Wärme in Kontakt gekommen sind, sollten nicht mehr verwendet werden!
Informieren Sie Ihre Versicherung!
08)  Sofern Sie eine Hausratversicherung abgeschlossen haben, setzen Sie sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung
09)  Benachrichtigen Sie sofort Ihren Vermieter oder Hauseigentümer. Als Eigentümer der Wohnung oder des Hauses setzen Sie sich auch mit Ihrer Gebäudeversicherung in
      Verbindung!   
10)  Sprechen Sie zum Schutz vor finanziellen Nachteilen mögliche Sanierungsmaßnahmen mit der jeweiligen Versicherung ab!
11)  Sichern Sie Ihre Wohnung beim Verlassen gegen unbefugten Zutritt!
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Kinder im Straßenverkehr - richtig im Auto sichern !
Das größte Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, tragen Kinder als Pkw-Insassen.
42 Prozent der Unfallopfer waren 1996 Mitfahrer in einem Auto. 147 allein in einem Jahr.
Kinder unter zwölf Jahren oder 1,50 Meter Körpergröße müssen in altersgerechten Rückhaltesystemen
wie Kindersitzen, Sitzkissen oder Sitzschalen gesichert werden.
Von den über Sechsjährigen sind sogar nur ein Viertel ordnungsgemäß angeschnallt.
Deshalb niemals:
......Kinder im Auto herumtoben lassen !
       ......ohne passenden Kindersitz fahren !
             .....zwei Kinder mit einem Gurt sichern !
                  .....Kinder auf dem Schoß mitnehmen !                           

(Auszug aus FLORIAN HESSEN 2/2000)

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Feuerwehr nicht behindern
Jeder denkt gerne, das passiert nur den „anderen“.

Doch auch bei Ihnen im eigenen Haus oder in der Straße kann es zu einem Brand kommen. Deshalb sollte sich jeder stets so verhalten, dass die Arbeit der Feuerwehr nicht unnötig behindert wird.

Stellen Sie Ihr Fahrzeug immer so ab, dass eine Mindestdurchfahrbreite (drei Meter) verbleibt. Bedenken Sie beim Parken in der Nähe von Kurven, dass Feuerwehrfahrzeuge einen größeren Kurvenradius besitzen als ein PKW. Stellen Sie Ihr Fahrzeug nie in Bereichen ab, die als Feuerwehrzufahrt oder Feuerwehraufstellfläche gekennzeichnet sind. In Verkehrsberuhigten Zonen sind häufig Sperrvorrichtungen wie Ketten, Sperrpfosten oder Sperrbalken angebracht. Diese sind unbedingt freizuhalten. Die Feuerwehr besitzt Schlüssel, um die Sperren zu öffnen. Falls diese zugeparkt sind, müssen zeitraubende Umwege gefahren werden, oder Fahrzeuge entfernt werden. Die Feuerwehr kann nicht jedes Gebäude direkt anfahren, einige liegen etwas entfernt von öffentlichen Verkehrsflächen. Beachten Sie bitte, dass Zugänge eine Breite von ca. 1,25 Metern haben müssen. In Hinterhöfen oder an Gebäuden, wo eine Drehleiter nicht eingesetzt werden kann, muss die Feuerwehr tragbare Leitern verwenden.Für Wohnbereiche mit über acht Metern Fensterbrüstungshöhe müssen daher im Hof bzw. Garten Flächen vorhanden sein, wo tragbare Leitern ungehindert aufgestellt werden können.                                                                                                     

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Warum kommt die Feuerwehr gleich mit drei Fahrzeugen?
Oftmals ist das Ausrücken mehrerer Fahrzeuge nötig, um gezielt Hilfe leisten zu können.

Dies ist eine Frage, die oftmals von den Beteiligten, von Unbeteiligten, von der Bevölkerung gestellt wird, wenn die Feuerwehr zu Notlagen ausrückt. Oftmals, so weisen es die Jahresstatistiken aus, sind es kleine Misslichkeiten oder Beeinträchtigungen, die zum Einsatz einer Feuerwehr führen. Bei größeren Ernstfällen fragt meist niemand nach der Notwendigkeit von Fahrzeuganzahl und Kräften. Das Ausrücken, die Anzahl der Fahrzeuge und der Kräfte bestimmen in der Vielzahl der Einsätze die erst eingehenden Meldungen, die in Not geratene Mitbürger über den Notruf 112 absetzen. Dazu muss man wissen, dass die Fahrzeuge der Feuerwehren nach ihrer Bestimmung aufgeteilt sind. So sind in den Tanklösch- und Löschgruppenfahrzeugen vorwiegend Geräte und Material untergebracht, welches zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung benötigt wird. In diesen Wagen gibt es nur begrenzte Mittel, um zum Beispiel einen Eingeklemmten nach einem Unfall zu befreien. Für diese Fälle sind besonders die Rüstwagen geeignet, auf denen umfangreiches Material für alle Arten der Technischen Hilfeleistung untergebracht ist. In diese Einsatzkategorie fallen alle Verkehrsunfälle, aber auch weitere Unglücke, bei denen Rettungsschere, Spreizer, zusätzliches hydraulisches Rettungsgerät, Abstützmaterial, Dichtkissen, Greifzüge benötigt werden. Für die Rettung oder die Brandbekämpfung aus Großen Höhen sind die Drehleitern hervorragend geeignet. Des Weiteren gibt es Sonderfahrzeuge wie die Gerätewagen-Gefahrgut oder die Schlauchwagen, die Gerät und Material für spezielle Einsätze mitführen. Weitere Sonderfahrzeuge sind die Großtanklöschfahrzeuge, die größere Mengen Wasser und Schaummittel zum Inhalt haben und sich besonders bei Brandbekämpfungen eignen, wo Wasser knapp oder nicht vorhanden ist. Dazu zählen zum Beispiel Einsätze auf der Autobahn oder bei Waldbränden. Aus dieser kleinen »Fahrzeug- und Gerätekunde« lässt sich nun bereits erkennen, warum in den meisten Fällen ein Fahrzeug nicht ausreicht. Da nach Verkehrsunfällen auch Brandgefahr besteht, rücken Einsatzleitwagen, Rüstwagen und Tanklöschfahrzeug immer gemeinsam aus. Für Wohnungsbrände mit eventuell eingeschlossenen Personen werden neben dem Einsatzleitwagen auch Tanklöschfahrzeuge, Drehleitern, Löschgruppenfahrzeuge und eventuell der Rettungsdienst benötigt. Denn, eins ist klar, bei Einsätzen, wo es um die Rettung von Menschenleben geht, kann es sich keine Feuerwehr leisten, Fahrzeuge erst später nachzufordern. Denken Sie hier insbesondere an einen Verkehrsunfall auf der Autobahn, auf Bundes- oder Landstraßen. Der Zeitverlust, der aus einer Nachalarmierung entstehen würde, wäre enorm. Deshalb werden nach den jeweiligen Alarm- und Ausrückeordnungen zunächst die Fahrzeuge und Gerätschaften alarmiert, die der Einsatzsachbearbeiter in der Leitstelle (für Grünberg die Leitfunkstelle Gießen bei der Berufsfeuerwehr)für erforderlich hält und die im Alarmplan festgeschrieben sind. Sollte der Einsatzleiter dann am Unglücksort feststellen, dass nicht alle Kräfte und Fahrzeuge benötigt werden, wird er diese wieder zurück schicken. Aber auch hier gilt: Keine voreiligen Entschlüsse, denn ein Ernstfall kann sich sehr schnell anders entwickeln, als vorher gedacht und ist nicht immer berechenbar. Übrigens: die Einsätze der Feuerwehr zur Brandbekämpfung und Menschenrettung sind kostenlos, es sei denn, das Feuer wurde vorsätzlich oder fahrlässig gelegt. Die Feuerwehr Grünberg hofft, dass dieser Informationsartikel dazu beiträgt, das Verständnis zu steigern, wenn es bei einem vermeintlich kleineren Einsatz zunächst zu einem größeren Fahrzeugaufgebot kommt. Sicherlich dient dies nicht dazu, die Fahrzeuge und Geräte »vorzuführen«, sondern in erster Linie zum Schutz der Einwohner und Bürger Grünbergs und der Umgebung.

Brandaktuell - Infoheft Nr. 9 Mai 2005 der FF Grünberg     on top

 
 

Vorsicht beim Verbrennen pflanzlicher Abfälle. Nutzfeuer muss auf jeden Fall angemeldet werden

Die warmen Tage rücken immer näher. Was für viele Menschen eine Bereicherung von Lebensqualität darstellt, bedeutet für die Feuerwehren gleichzeitig ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufgrund anhaltender trockener und heißer Witterung. In den Sommermonaten mehren sich Waldund Flächenbrände, wobei man des Öfteren auch mit sogenannten Nutzfeuern konfrontiert wird. Man stelle sich folgende Situation vor: Durch das Schneiden von Bäumen sind erhebliche Mengen pflanzlicher Abfälle entstanden, die nun entsorgt werden müssen. Da in der grünen Tonne nicht genügend Platz vorhanden ist, bietet sich ein Verbrennen des Astwerks an. Gesagt, getan: Allerdings beobachtet ein aufmerksamer Autofahrer einen Feuerschein und alarmiert die Feuerwehr, die sich mit einem Löschzug zur »Einsatzstelle« begibt. Wer soll nun die Kosten für diesen Feuerwehreinsatz tragen? Prinzipiell ist ein Verbrennen von pflanzlichen Abfällen, die nicht kompostiert werden können, möglich, wobei der Gesetzgeber dies mit einigen Auflagen verbindet. Hinsichtlich der eventuell anfallenden Kosten ist zunächst zu beachten, dass das Verbrennen generell rechtzeitig, das heißt zwei Werktage vorher, beim Ordnungsamt angezeigt werden muss. Dies kann zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung weitere Anordnungen, so zum Beispiel das Bereitstellen von Feuerlöschgeräten, treffen. Gleiches gilt im Übrigen für Veranstaltungen mit großen Lagerfeuern. Nicht anzeigepflichtig ist dagegen das Grillen unter der Voraussetzung, dass es sich um eine kontrollierte Feuerstelle handelt. Neben der rechtzeitigen Anmeldung des Nutzfeuers sind ebenso weitere Maßnahmen zwingend erforderlich: So darf eine Verbrennung von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfällen nur von montags bis freitags vom 8.00 bis 16.00 Uhr sowie samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr vonstatten gehen. Des Weiteren darf keine Rauch- und Geruchsbelästigung entstehen, was bedeutet, dass die Abfälle möglichst trocken sein sollten und zur Entfachung des Feuers keine zusätzlichen Stoffe verwendet werden dürfen. Ebenso ist das Abbrennen so zu steuern, dass das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten wird, was voraussetzt, dass es unter ständiger Aufsicht einer zuverlässigen Person zu stehen hat. Zudem sind folgende Mindestabstände einzuhalten: 100 Meter von Gebäuden oder Autobahnen, 50 Meter von Straßen, 20 Meter von Baumgruppen sowie 5 Meter von der Grundstücksgrenze. Vor dem Verlassen der Abbrandstelle ist durch die Aufsichtsperson wiederum sicherzustellen, dass Feuer und Glut vollständig erloschen sind, um der Gefahr eines Wiederaufflackern des Feuers entgegenzuwirken. Bezüglich möglicher Kosten ist festzuhalten, dass bei einem Zuwiderhandeln gegen die Auflagen Ordnungswidrigkeiten vorliegen, die bei Anzeige mit Bußgeldern entsprechend geahndet werden. So können zum Beispiel bei einem illegalen Verbrennen pflanzlicher Abfälle Geldbußen bis zu einer Höhe von 10.000 Euro ausgesprochen werden. 

Brandaktuell - Infoheft Nr. 6 Mai 2004 der FF Grünberg    on top

 
 

Sturm und Regen: Treffen Sie rechtzeitig Vorsorge

Sieben goldene Regeln der Feuerwehren gegen Unwettergefahren
Besonders im Sommer haben Unwetter schwere Auswirkungen: Sturm und Regen kommen meist unerwartet und treffen viele Menschen bei Aktivitäten im Freien.
 Bestmöglichen Schutz bieten die eigenen vier Wände.
Suchen Sie bei Unwetter sofort ein festes Gebäude auf und meiden Sie Wälder und Alleen
Informieren Sie sich über die aktuelle Wetterentwicklung regelmäßig aus Rundfunk,  TV oder im Internet

                                                     (Beachten Sie unseren Link zum DWD auf der Navigationsleiste)

Sichern Sie Gegenstände auf Terrassen, Balkonen und in Gärten sorgfältig, wenn diese sich nicht ins Gebäude bringen lassen.

                                                                                                             

Stellen Sie Ihr Fahrzeug vorausschauend und sicher ab.
Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht.
Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.
 
Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Unwetters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetterschubes.
Ihre Freiwillige Feuerwehr 
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Laternen außer Kontrolle

Berlin (ddp). Die leuchtende Laterne schwebt torkelnd in den Abendhimmel empor. Vor ihr tauchen im Dunkeln die Konturen eines Baumes auf. Wird sie im Geäst hängenbleiben und der Baum gleich lichterloh brennen? Gebannte Blicke zwischen Staunen und Bangen - dann geht ein Raunen der Erleichterung durch die Hochzeitsgesellschaft. Ein kurzer Windstoß hat die Laterne gerade so über den Wipfel gelupft. Mini-Heißluftballons, auch bekannt als Himmelslaternen oder Skyballons, sind neuerdings der Renner in Deutschland, vor allem bei Hochzeiten und Betriebsfeiern. Bei aller Faszination, die Laternenshow am Nachthimmel ist nicht ungefährlich: Unlängst stürzte eine solche Himmelslaterne in Nordrhein-Westfalen in ein Einfamilienhaus, der Wintergarten brannte aus. Erst kurz zuvor hatte der Innenminister des Bundeslandes die fliegenden Lampions per Erlass verboten. Genauso wie Bayern, wo Gemeinden allerdings Ausnahmen erteilendürfen. In der Schweiz ist sogar bereits die Einfuhr der Laternen untersagt. Dauerthema sind die Himmelslaternen inzwischen bei der Deutschen Flugsicherung in Langen (Hessen). Wer diesen «ungesteuerten Flugkörper mit Eigenantrieb» nämlich steigen lassen will, braucht dazu eine «luftverkehrsrechtliche Stellungnahme». - die Laternen steigen bis zu 400 Meter hoch. Fast 10 000 Anträge seien in diesem Jahr bislang bearbeitet worden. Täglich kämen gut 100 hinzu. Und viele Menschen wüssten noch nicht einmal, dass die Himmelslaternen ohne Genehmigung nicht fliegen dürfen. Der Flugverkehr ist eine Sache, eine andere der Brandschutz. «Sicher bieten die Laternen einen tollen Anblick, sie sind aber ein unkontrollierbares Brandrisiko», sagt der Brandschutzbeauftragte des Deutschen Feuerwehrverbands, Walter Jonas. Das Problem: Einmal losgelassen, sei ihre Flugbahn nicht mehr zu beeinflussen. Gerade im Sommer bei Trockenheit seien sie daher «unberechenbar». Jonas warnt: «Schnell steht ein Wald, eine Heuwiese oder ein Haus in Flammen.» Am Beispiel Bayerns und Nordrhein-Westfalen fordert er: "Die Himmelslaternen gehören bundesweit verboten."
 -AUSZUG - Nachrichtenagentur ddp - Mitteilung des HessischenMinisteriums des Innern und für Sport  30.07.08

Mittlerweile sind die Laternen auch in Hessen verboten und dürfen nicht mehr genutzt werden                                                                                         on top

 
 
 

Ratgeber zum Thema Brandschutz

Kaufda.de setzt sich für den Brandschutz ein und hat einen kostenlosen Ratgeber zu diesem Thema eingestellt.
Zum Download bitte dem Link auf dem Foto folgen.
hier klicken, um auf die Downloadseite bei kaufda.de zu folgen                                                                                                                                                                                                     on top
 
 

Ratgeber zum Thema Grillen

Kaufda.de setzt sich für den Brandschutz ein und hat einen kostenlosen Ratgeber zum Thema Sicherheit beim Grillen eingestellt.
Zum Download bitte dem Link auf dem Foto folgen.
hier klicken, um auf die Downloadseite bei kaufda.de zu folgen                                                                                                                                                                                                     on top
 
 
 
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    Erste Hilfe bei Wasserschäden - Ein Ratgeber von Schadenengel.de
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    Besondere Gefahren bei Photovoltaikanlagen - Informationen des Branchenportals solaranlage-eu
   

Hier finden Sie Informationen zu Photovoltaik und Solarthermie, unter anderem aber auch  "Spezifische Gefahren durch Photovoltaik"                                        on top

     
     
    feuerfakten -  eine Website mit Informationen rund um das Thema Feuer (Was brennt warum, Feuerlöscher, Wissenschaft und Praxis - Kultur und Geschichte)
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    Baulicher Brandschutz - ein Interview mit Herbert Becker    (Vorstand Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau GBA e.V. + des Wirtschaftsverbands Brandschutz e.V. )
    Baulicher Brandschutz - Benz24.de                                                                                                                            on top
     
     
     

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Stand: 10.10.17