Stadion in Ostrava ostrava09

06.06.12

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Bericht zur Olympiade auf YouTube - es handelt sich um einen externen Link   unsere Goldjungs vor Ort

 Übersicht der DFV-Berichterstattung:

 
 Feuerwehr holt abermals "GOLD" nach Lehnheim /Zeitungsbericht
 

 20.07.2009 DFV-Presse-Information: Feuerwehr-Olympiade mit großer Konkurrenz

 21.07.2009 DFV-Presse-Information: In Ostrava mit dem Wasser um die Wette rennen

 22.07.2009 DFV-Presse-Information: Verbindung zwischen Teams und Organisatoren

 23.07.2009 DFV-Presse-Information: 14. CTIF-Olympiade in Ostrava feierlich eröffnet

 24.07.2009 DFV-Presse-Information: Neue Freundschaften in der Feuerwehr-Familie

25.07.2009 DFV-Presse-Information: „Tolle Ergebnisse für deutsches Feuerwehrteam“

 

 
 

20.07.09 Feuerwehr-Olympiade mit großer Konkurrenz

Ostrava/Berlin – Aus 28 Ländern aus der ganzen Welt kommen die Wettstreiter, die bei der

Feuerwehr-Olympiade vom 19. bis 26. Juli im tschechischen Ostrava in drei Sparten gegeneinander antreten

 werden. Die Konkurrenz für die insgesamt 21 deutschen Gruppen ist groß: Bei den Jugendfeuerwehren kämpfen

 45 Teams aus 23 Ländern um die Platzierungen.

Im Feuerwehrsport stehen 26 Mannschaften aus zehn Nationen am Start. Den größten Teilnehmerkreis haben

die Traditionellen Internationalen Wettbewerbe: Der Wettstreit um Gold entscheidet sich hier in 162 Gruppen

aus 20 Staaten. Aus Deutschland nehmen 19 Teams von erwachsenen Feuerwehrangehörigen teil;

 hinzu kommen zwei Jugendfeuerwehrgruppen.

Nachdem der gestrige Tag von der Anreise geprägt war, erkunden die Gruppen nun beim Training die

Bedingungen vor Ort. „Die Stimmung ist toll und das Wetter spielt bislang auch mit“, freut sich der deutsche

Delegationsleiter Helmut Schneider. Er dankt zudem den tschechischen Gastgebern für die gute Organisation

vor Ort. „Nun hoffen wir natürlich auch auf Medaillen für das deutsche Team“, erklärt Schneider.

Im Traditionellen Internationalen Wettbewerb starten folgende Teams:

• Männer A: Nidderau-Eichen, Böblingen, Nidderau-Erbstadt, Langenbach 2, Olpe 1,   

  Partenkirchen, Herrenberg-Kuppingen 1

• Männer B: Grünberg-Lehnheim, Asendorf 2, Bad Berleburg-Arfeld

• Frauen A: Steinau-Marjoß, Hasselroth

• Frauen B: Bienenbüttel 4

Beim Feuerwehrsport wird Deutschland vertreten durch:

• Männer: Thüringen-Auswahl, Märkisch-Oderland, Team Lausitz I;

• Frauen: Team Mecklenburg-Vorpommern, Team Lausitz, FF Breitenau

Seitens der Jugendfeuerwehr treten die Gruppen aus Oberneukirchen und Adenbüttel in Ostrava an.   

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21.07.2009 In Ostrava mit dem Wasser um die Wette rennen

Ostrava/Berlin – Es ist nicht die Sprache, die die Wettbewerber bei der CTIF-Olympiade im tschechischen Ostrava

unterscheidet: Die Kleidung, mit der die Männer und Frauen den Platz betreten, verrät die Disziplin, in der sie

antreten. Feuerwehruniform, Sicherheitsgurt und Helm werden beim „Traditionellen Internationalen

Feuerwehrwettbewerb“ getragen. Die Sportwettkämpfer treten im windschnittigen Dress an; nur wer beim

Staffellauf den Feuerlöscher bedient, ist mit Feuerschutzkleidung ausgerüstet. Der internationale Nachwuchs

startet in Jugendfeuerwehruniform.

Der Traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerb besteht aus zwei Teilen: Beim 400-Meter-Staffellauf müssen

die acht Mitglieder jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie einen Schwebebalken, eine Wand und eine

lange Röhre durchqueren. Zudem muss das Staffelholz – in diesem Fall ein Strahlrohr – korrekt

übergeben werden. Fehler wie beispielsweise in sich verdrehte Schläuche oder falsche Handgriffe wirken sich

negativ auf die Endzeit aus. Beim Löschangriff werden in Windeseile Saug- und Druckschläuche verlegt – bei den

schnellsten Teams dauert dies im Training gut 35 Sekunden.

Bei den Sportwettbewerben wird zwischen Mannschafts- und Einzeldisziplinen unterschieden. Einzeldisziplinen

sind die 100 Meter Hindernisbahn und das spektakuläre Hakenleitersteigen bis ins dritte Obergeschoss.

Innerhalb von 15 Sekunden legen die Feuerwehrleute rund 35 Meter Laufstrecke zurück und erklimmen den

10,85 Meter hohen Turm. Nach jedem Stockwerk muss die Hakenleiter hochgezogen und im nächsten

Stockwerk eingehängt werden. Zu den Mannschaftsdisziplinen der Sportwettbewerbe gehören die 4x100 Meter

Hindernis--Staffel sowie der Löschangriff nass. Der Aufbau des Löschangriffs ist angelehnt an einen realen

Feuerwehreinsatz: Über eine Saugleitung muss Wasser zur Pumpe gelangen und von dort über drei B-Leitungen

und zwei Angriffsleitungen mit einem C-Strahlrohr auf eine Zielscheibe gespritzt werden – und das alles

binnen rund 25 Sekunden. Der Angriffstrupp muss hierbei sprichwörtlich mit dem Wasser „um die Wette“

rennen, weil der Maschinist bereits Wasser auf die Leitungen gibt, obwohl die Leitungen noch nicht vollständig

verlegt sind.

Bei der Jugendfeuerwehr wird es zwar nicht nass, aber Schläuche ausrollen und kuppeln steht auch hier auf

dem Programm: Die Jugendlichen müssen einen mit Hindernissen versehenen Löschangriff aufbauen.

Anschließend zeigen sie mit diversen Knoten noch weitere Feuerwehrkenntnisse.

Bei allen Wettbewerben zählt die schnellste Zeit; zudem überwachen zahlreiche

Wertungsrichter mit Argusaugen die korrekte Durchführung der Aufgaben. Für

Abweichungen von den vorgeschriebenen Abläufen werden Fehlerpunkte in Form von

Zeitabzügen verteilt.                                                                                                                     on top

 

 

 

22.07.2009 Verbindung zwischen Teams und Organisatoren

Ostrava/Berlin – Mehr als 300 Feuerwehrangehörige aus Deutschland starten bei der CTIF-Olympiade im

tschechischenOstrava. Um die Teams kümmern sich nicht nur Betreuer und Fans: Pro Sparte gibt es

einen offiziellen Trainer. Peter Nauendorf ist für die Feuerwehrsportler zuständig, während Herbert Zwier

für die Gruppen im Traditionellen Internationalen Wettbewerb sorgt.

Für den 52-jährigen Berufsfeuerwehrmann Nauendorf ist es die vierte Olympiade. Er ist zum ersten Mal als Trainer

für den Feuerwehrsport tätig. Der „Feuerwehrsport-Allrounder“ war zuvor als Teilnehmer und Trainer im Team

Sachsen-Anhalt sowie als Mitglied im Organisationsteam bei Feuerwehrolympiaden im Einsatz. Für den Hessen

Zwier ist es ebenfalls CTIF-Olympiade Nummer vier: Nach der Teilnahme als Wettbewerber und Wertungsrichter

ist er zum zweiten Mal als Trainer im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb aktiv.

„Als Trainer ist man Verbindungsglied zwischen den Teams und den Organisatoren“, erklärt Zwier: „Die

Verständigung ist wichtig.“ Auch die Teilnahme an internationalen Besprechungen zählt zur Aufgabe: „Ich vermittele

Nachfragen und Informationen und vertrete die Mannschaften bei Protesten“, berichtet Nauendorf.

Natürlich sind die Trainer auch auf dem Platz dabei. „Ich habe vor allem Fragen zu technischen Details wie der

in Deutschland unüblichen Netzsicherung der Hakenleitersteiger beantwortet“, erläutert Nauendorf.

Zwier versucht, den Wettbewerbern die Nervosität der unbekannten Kulisse zu nehmen. „Die Teams

haben ein hohes Niveau – das sind Vollprofis. Ich weise auf Details hin, die möglicherweise zu einem Fehler

werden könnten.“ Heute Abend findet in Ostrava die feierliche Eröffnung der CTIF-Olympiade statt. Danach

wird es ernst – und neben den Betreuern und Fans werden auch die Trainer Peter Nauendorf und Herbert Zwier

 für „ihre“ Teams mitfiebern!

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23.07.2009 14. CTIF-Olympiade in Ostrava feierlich eröffnet

Ostrava/Berlin – „Ich bin begeistert vom internationalen Flair und der großartigen Stimmung der Wettbewerber und

des Publikums!“, freute sich Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) bei der

Eröffnung der CTIF-Olympiade in Ostrava.

Bei den 14. Internationalen Feuerwehrwettbewerben und 17. Jugendfeuerwehrwettbewerben des

 Weltfeuerwehrverbandes CTIF tritt in Tschechien ein starkes deutsches Team an den Start. Die 300 Aktiven

werden begleitet von mehr als 150 Schlachtenbummlern – vom Politiker bis zum Landesverbandsvorsitzenden.

Beim Einmarsch des deutschen Teams in das Stadion brandete entsprechender Applaus auf.

CTIF-Präsident Walter Egger erinnerte alle Mannschaften und die zahlreichen Zuschauer an die Wichtigkeit

der Veranstaltung: „Mehr als 3.000 Feuerwehrangehörige aus 28 Nationen treffen hier zusammen – zum

spannenden Wettbewerb, aber auch zur neuen Freundschaften. Diese internationalen Kontakte garantieren

eine Zukunft mit Verständnis und Achtung gegenüber den Nachbarn, dem wir jederzeit vertrauen können.“

Nach drei Tagen intensiven Trainings im Vitkovice Stadium sind die Sportler jetzt angespannt, um das Beste zu

geben. „Die Trainingsmöglichkeiten waren sehr gut, so dass wir auch anfängliche Schwierigkeiten mit

den Geräten bewältigen konnten“, erklärt Bundeswettbewerbsleiter Hans-Heinrich Ullmann.

„Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb und hoffen, dass sich das intensive Training unserer tollen

Teams auszahlen wird“, blicken Kröger und Ullmann auf die nächsten Tage. Bis Samstag werden die Wettbewerbe

 in den verschiedenen Disziplinen abgehalten. Am Sonntag endet die CTIF-Olympiade. 

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24.07.2009 Neue Freundschaften in der Feuerwehr-Familie

Ostrava/Berlin – „Kennen wir uns nicht aus …?“ – So beginnen dieser Tage im tschechischen Ostrava viele

Gespräche. Bei der CTIF-Olympiade treffen sich viele Feuerwehrangehörige aus unterschiedlichen Ländern.

Teils sind es neue Begegnungen über Grenzen hinweg, teils werden alte Bekanntschaften wieder aufgefrischt.

Man kennt sich aus Varazdin, Kuopio, Herning oder Berlin – Austragungsorte der vergangenen Weltfeuerwehr-

spiele,, die alle vier Jahre stattfinden. In dieser großen Feuerwehr-Familie werden Freundschaften über Jahre

hinweg aufrechterhalten – man knüpft bei der nächsten Begegnung einfach wieder das Gespräch da an, wo es vor

Jahren unterbrochen worden war. Ob bei langen Gesprächen in der lauen Sommernacht in den Innenhöfen des

Studentenwohnheims, wo die erwachsenen Bewerber untergebracht sind, oder auf der Tartanbahn bei den

internationalen Teams, die aus den Reserveläufern der Jugendgruppen zusammengestellt werden – überall

verständigen sich Feuerwehrangehörige allen Alters unabhängig von ihrer Muttersprache. Sie tauschen

Präsente, E-Mail-Adressen oder Erfahrungen aus. Zum begehrten Sammelobjekt haben sich bereits die mit

dem Logo des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) bestickten Basecaps des deutschen Teams entwickelt.

Der Auftritt der deutschen Wettbewerber wird vervollständigt durch die einheitlichen Jacken, die vom DFV in

Kooperation mit T-Mobile allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wurden.

Natürlich steht der Wettbewerb häufig im Vordergrund: Wer diesen gewinnt, ist zwischendurch jedoch auch

einmal zweitrangig – so leihen deutsche Teams auch den Franzosen fehlendes Wettbewerbsgerät aus, wenn

dieses für ein dringendes Training benötigt wird.

Die allgemeine gute Stimmung wird durch die hervorragende Infrastruktur in Ostrava unterstützt: Die „Spiele der

kurzen Wege“ bestechen nicht nur durch zentral gelegene Austragungsorte, Unterkünfte und Mensen.

Die hervorragende Verpflegung trägt ein Übriges dazu bei: Die mehr als 3.000 Wettbewerber können sich ihr Essen

aus einem großen Angebot frei zusammenstellen. Lust auf mehr macht übrigens auch die Gruppe aus Trentino: Die

Italiener sind Gastgeber für die nächste CTIF-Olympiade. Bereits jetzt werben sie mit regionalen Delikatessen – die

 „geheimen Zutaten“ wollen sie jedoch erst in vier Jahren verraten.

Anmerkung: der Austragungsort der kommenden Olympiade änderte sich: Mulhouse/Frankreich.                                    on top

 

 

25.07.2009 „Tolle Ergebnisse für deutsches Feuerwehrteam“

Ostrava/Berlin – „Tolle Spiele, tolle Ergebnisse, tolle Stimmung!“ – so lautet das Resümee von Hans-Peter Kröger,

Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, zur CTIF-Olympiade im tschechischen Ostrava.

Eine Woche lang hatten sich mehr als 3.000 Feuerwehrangehörige aus 28 Nationen zum freundschaftlichen

Wettstreit in zahlreichen Disziplinen getroffen. „Wir haben spannende Wettbewerbe gesehen. Das deutsche Team

kann sich über seine Erfolge freuen – die anstrengenden Vorbereitungen haben sich gelohnt“, erklärt Kröger.

„Ich gratuliere allen deutschen Gruppen zu ihren Leistungen“, lobt Bundeswettbewerbsleiter Hans-Heinrich Ullmann.

Er bedankt sich zudem bei den Wertungsrichtern, die durch ihr Engagement faire Wettkämpfe ermöglichten.

CTIF-Präsident Walter Egger lobte bei der feierlichen Abschlussveranstaltung die freundschaftliche Atmosphäre, in

der die 14. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe und 17. Jugendfeuerwehrwettbewerbe des

Weltfeuerwehrverbandes abliefen. „Auf Wiedersehen in vier Jahren in Italien!“, verabschiedete er die Wettbewerber.

Zweiter Platz der Gesamtwertung für Thüringer Feuerwehrsportmannschaft

Ob bei den Sportwettkämpfen, dem Traditionellen Internationalen Wettbewerb oder der Jugendfeuerwehr – überall

war das „Team Deutschland“ gut vertreten. Bei den Sportlern belegte die Thüringen-Auswahl mit durchweg tollen

Leistungen in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Die Frauen des Teams Mecklenburg Vorpommern erreichten

den vierten Rang in der Sportgesamtwertung.

Im 100m-Hindernislauf der Herren belegten die Thüringer den zweiten Platz; Team Lausitz folgte auf dem dritten

Rang. Bester deutscher Einzelstarter war Christian Engel aus Thüringen. Auch beim Hakenleitersteigen war das

Thüringer Team fast nicht zu schlagen und holte den zweiten Platz; Hannes Rost belegte zudem den siebten Platz.

Im Zweikampf –der Kombination aus Hakenleitersteigen und Hindernislauf – kam das gefolgt von der Thüringen-Auswahl. Deren Starter Andreas Schwabe war mit Rang 5 Team Lausitz auf Platz 2,bester Deutscher.

Im 100m-Hindernislauf der Frauen holte sich das Team Mecklenburg-Vorpommern in der Mannschaftswertung der

besten vier Läuferinnen den Vizemeistertitel. In der Einzelwertung dominierten die Tschechinnen:

Erst Stephanie Marek (Team M-V) konnte auf Platz 21 die Bastion des Gastgeberlandes durchbrechen.

Der Löschangriff war die letzte durchgeführte Disziplin der CTIF-Olympiade. Hier machte die Thüringer Gruppe ihren

Auftritt mit einem weiteren zweiten Platz perfekt. Bei den Frauen belegte das Team Mecklenburg-Vorpommern den

vierten Rang.

Jugendfeuerwehr Oberneukirchen auf dem dritten Platz

Mit dem dritten Platz der Jugendfeuerwehr Oberneukirchen (Bayern) gab es zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren

wieder eine deutsche Jugendgruppe auf dem Treppchen. Den Vetter-Cup gewann die Jugendfeuerwehr

SDH Chlumec nad Cidlinou aus dem Gastgeberland.

Beim Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb belegte die Herren B aus Asendorf den siebten Platz.

In der Wertung Herren A kam die Gruppe aus Herrenberg-Kuppingen auf Rang 15. Bei den Frauen A errangen die

Wettbewerberinnen aus Steinau-Marjoß den neunten Platz. Für das Frauen B-Team aus Bienenbüttel endete

 die Olympiade mit dem siebten Rang.

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Feuerwehr holt abermals „GOLD“ nach Lehnheim

Großartiger Erfolg bei der Feuerwehr-Olympiade in Ostrava (Tschechien)
B-Gruppe errang ihre zweite Goldmedaille
Grünberg/ Ostrava (ld/pm/ik). Mit dem Gewinn einer Goldmedaille konnte die B-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr
Grünberg-Lehnheim bei den 14. internationalen Feuerwehr-Wettbewerben des CTIF (Comité Technique
International de prévention et d´extinction du Feu / Internationale Vereinigung des Feuer- und Rettungswesen) in
Ostrava ihren Erfolg von 2005 wiederholen. Die „Blauröcke“ aus Oberhessen freuten sich über ihren
Erfolg, bei der auch als „Feuerwehr-Olympiade“ bekannten Großveranstaltung mit mehr als
3000 Feuerwehrangehörigen aus 28 Nationen. Die „Blauröcke“ aus dem Grünberger Stadtteil waren bereits
am vergangenen Sonntag in der tschechischen Universitätsstadt Ostrava angekommen. Ihr Domizil für eine Woche
war ein  Studentenwohnheim. Der Aufenthalt wurde überwiegend durch das offizielle Training und die täglichen
eigenen Trainingseinheiten bestimmt. Nach einem zweimaligen offiziellen Training wurde die Olympiade am
vergangenen Mittwoch eröffnet. Stadtbrandinspektor Lothar Theis feuerte zusammen mit weiteren, eigens wegen
der „Feuerwehr-Olympiade“ angereisten Lehnheimer Fans, die heimische Gruppe an.
Am Samstagvormittag wurde es schließlich „ernst“.
Der traditionelle internationale Feuerwehrwettbewerb besteht aus zwei Teilen: Beim 400-Meter-Staffellauf mussten
die Feuerwehrleute jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie einen Schwebebalken, eine Wand und eine 
lange Röhre durchqueren. Zudem musste das Staffelholz – in diesem Falle ein Strahlrohr – korrekt übergeben
werden. Fehler wie beispielsweise in sich verdrehte Schläuche oder falsche Handgriffe wirken sich negativ auf  die
Endzeit aus. Beim Löschangriff wurden in Windeseile Saug- und Druckschläuche verlegt – bei den schnellsten
Teams dauerte das im Training gut 35 Sekunden! Unter den kritischen Augen des international besetzten
Bewerterteams mit einem kroatischen Hauptbewerter glänzten die Lehnheimer mit einem fehlerfreien
Löschangriff. Ohne Fehler wurde auch der sportliche Teil absolviert. Am Ende konnten sich die Oberhessen dann
über das Erreichen des gesteckten  Zieles freuen. Mit 411,83 Punkten bewies die Gruppe ihre hervorragende
Leistung. Bei der abschließenden eindrucksvollen Siegerehrung am Samstagabend wurde die verdiente
Goldmedaille ausgehändigt. Zusammen mit den Fans wurde danach vor Ort auf den zweiten großartigen Erfolg
der Grünberger Stadtteilwehr angestoßen. Ralf Ackermann, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen
 (LFV Hessen) und CTIF-Vizepräsident, gehörte zu den ersten Gratulanten und sah in den hervorragenden
 Leistungen auch ein Beleg dafür “dass die hessischen Feuerwehren im internationalen Vergleich eine
Spitzenstellung haben“. Er hatte guten Grund für diese Feststellung: neben der Feuerwehr aus Lehnheim hatten auch
die „Blauröcke“ aus den Nidderauer Ortsteilen Erbstadt und Eichen je eine Goldmedaille erhalten.
Die Feuerwehr aus Steinau-Marjoß freute sich über eine Silber-, die die Wehr aus Hasselroth über eine
Bronzemedaille. Ackermann nutzte natürlich die Gelegenheit, im Rahmen der großen Abschlußkundgebung den
hessischen Gruppen auch ganz persönlich zu gratulieren und für „die erbrachten Spitzenleistungen“ zu danken.
Diese seien auch ein Beleg für den oft unermüdlichen Trainingseifer und für das außerordentlich große
ehrenamtliche Engagement.  

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Feuerwehr-Olympiade: Lehnheim feiert seine „Goldjungs“

Wettkampfgruppe blickt auf unvergessliche Tage in Ostrava zurück – Rauschender Empfang nach der Heimkehr
Grünberg (ld). Einen unvergesslichen Empfang bereiteten am Sonntagabend zahlreiche Lehnheimer
der Freiwilligen Feuerwehr, die bei den 14. Internationalen Feuerwehrwettbewerben in Ostrava / Tschechien
eine „Goldmedaille“ geholt hat (die AZ berichtete). Unter den Gratulanten waren auch Bürgermeister Frank Ide,
Stadtbrandinspektor Lothar Theis und der hessische Landewettbewerbsleiter Jürgen Maus (Lardenbach),
die mit vielen anderen Fans den heimischen Teilnehmern bereits in Ostrava die Daumen gedrückt hatten.
Vor dem mit Girlanden und mit einem Transparent geschmückten Gerätehaus dankte Ortsvorsteher Karl-Heinz
Wilhelm den Wettkämpfern für die gezeigte Leistung. Er sei stolz auf die Lehnheimer Gruppe.
Der Erfolg habe eine Vorbildfunktion für die Jugend, und man hoffe auf eine Wiederholung in vier Jahren. Diese
Hoffnung sprach auch Bürgermeister Frank Ide aus. Er dankte den Gruppen mitgliedern für die gute Vorbereitung.
Das gute Auftreten der Lehnheimer und ihre überzeugenden Leistungen hätten ihm großen Spaß gemacht. Im
Namen seiner Kameraden dankte Gruppenführer Thomas Kober für den herzlichen Empfang.
Mit einer Goldmedaille im Gepäck sie die Heimkehr besonders schön. Sein Dank galt Bürgermeister Frank Ide
und Stadtbrandinspektor Lothar Theis für die gewährte Unterstützung. Zusammen mit den vielen Lehnheimern
feierten die erfolgreichen Wettkämpfer bis in den Morgen den Gewinn ihrer zweiten Goldmedaille - die erste hatten
sie vor vier Jahren in Kroatien geholt.
Die zehnköpfige Wettbewerbsgruppe kann auf unvergessliche Tage in Ostrava zurückblicken. Gottfried Lemke,
Thomas Kober, Jens-Uwe Horst, Herbert Jüngel, Wolfgang Hessler, Reinhard Ponitz, Werner Kühn, Thorsten Theiß,
Siegfried Howe und Peter Hopp hatten während des einwöchigen Aufenthalts auch Gelegenheit, die 230.000
Einwohner große Universitätsstadt kennenzulernen. Daneben besuchten sie die internationalen Wettbewerbe
des Feuerwehrsportes, bei dem u.a. die Disziplinen Hakenleitersteigen, Hindernislauf und den nassen
Löschangriff zu bewundern gab. In Augenschein nehmen konnte man zudem die Kämpfe der Jungendfeuerwehren.

Doch vor allem mussten sie sich auf ihren eigenen CTIF-Wettbewerb vorbereiten, der am Mittwoch mit über 3000

28 Nationen feierlich eröffnet wurde. Für die Lehnheimer wurde es am Samstag ernst. Bewertet von fünf

Schiedsrichtern absolvierte die in der B-Klasse (Gruppe mit Alterspunkten) startenden Gruppe einen

fehlerfreien Löschangriff in 41,78 Sekunden. Nach dem Kuppeln von vier Saugleitungen und dem Verlegen
dem Verlegen von zwei B- und vier C-Schläuchen ging es dann zum Staffellauf. Acht Gruppenmitglieder mussten
dabei jeweils fünfzig Meter laufen. Drei Aktive mussten zusätzlich noch jeweils ein Hindernis in Form eines
Schwebebalkens, einer Wand und eines Rohres bewältigen. Für den ebenfalls fehlerfreien zweiten Übungsteil
wurden 69,39 Sekundenbenötigt. Mit einer Gesamtpunktzahl von 411,83 Punkten harrte man dann bis zur
Bekanntgabe der Platzierung im Stadion aus. Beeindruckt waren die Lehnheimer von der faszinierenden
Kulisse. In zahlreichen Gesprächen mit Feuerwehrleuten aus verschiedenen Nationen knüpfte man schnell
interessante Kontakte. Mit dem Einmarsch aller Wettkampfteilnehmer und Schiedsrichter begann unter dem Jubel
mehrerer tausend Besucher die Siegerehrung, die trotz des teilweise starken Regens zu einem Höhepunkt des
Aufenthalts wurde. Mit dem Einholen der Wettbewerbsfahne und deren Übergabe an den nächsten Austragungsort
Trient (Italien) sowie dem Löschen des olympischen Feuers fanden die 14. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe 
ein glanzvolles Ende. Gefeiert wurde jedoch weiter – am Samstag in Ostrava und am Sonntag nach der Heimkehr in
Lehnheim. Auch Landrat Willi Marx hat den erfolgreichen Lehnheimer Feuerwehrleuten seine herzlichsten
Glückwünsche ausgesprochen. „Ich habe am Samstag von dem Erfolg erfahren und sofort per SMS meine

Glückwünsche nach Tschechien geschickt“, ließ Marx durch die Pressestelle des Landkreises mitteilen. Der

Ausbildungsstand der Feuerwehren im Landkreis befindet sich auf einem hohen Niveau. Das zeigten
beispielsweise auch die Erfolge der Nieder-Bessinger Jugendfeuerwehr.Auch die Wehren aus Hattenrod,
Lindenstruth sowie Rüddingshausen seien bei Leistungsübungen regelmäßig erfolgreich. Der Landrat hob 
abschließend noch die Leistungen hervor, die die Lardenbacher Wehr in der Vergangenheit erbracht hat.

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 06.06.12